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Soloprogramm
(November 2012 bis August 2015)

„Warum in die Ferne schweifen?“ fragte bereits Goethe, reiste aber trotzdem nach Italien. Michael Feindler ist heute konsequenter. Er geht nicht nach Pisa, um festzustellen, dass die Bildungspolitik in eine gehörige Schieflage geraten ist. Er bleibt im Land. Und zwar nicht etwa, weil das bequemer wäre. Im Gegenteil. Denn er gehört der Generation an, die zwischen Facebook, Werbeblocks und Euro-Krise langsam ahnt: Die ausgerufene Bildungsrepublik ist nur eine Fata Morgana der Wissensdurstigen.

Nach seinem preisgekrönten Debüt-Programm „Allein unter Menschen“ präsentiert Michael Feindler mit „Dumm nickt gut“ nun ein kompromissloses Stück Kabarett, das scharf und gleichzeitig feinfühlig, augenzwinkernd und doch melancholisch daherkommt. Er reimt, singt, stellt fest – und das wie immer auf seine ganz eigene Art, die selbst dann noch harmlos wirkt, wenn die wortgewaltige Waffe längst geladen ist.

Regie: Theo Vagedes


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